Montreal – ein Hauch Frankreich in Kanada

Man hätte ausgehend vom Namen der Stadt darauf kommen können, aber wir haben erst während unseres Aufenthalts in Montreal realisiert, dass die Stadt um einen ziemlich grossen Berg gebaut wurde. Wie alles in Nordamerika sah der auf unserer Karte wesentlich kleiner aus, als er sich später beim Erklimmen angefühlt hat. Also, mal wieder Muskelkater. Zur Erholung sind wir am nächsten Tag durch den alten Stadtkern geschlendert, der besonders an der Flusspromenade einen distinktiv französischen Charm versprüht.

In Montreal haben wir ausserdem die virtuelle Realität erkundet. In einem kleinen Laden konnten wir die HTC Vive und Oculus Rift + Touch ausprobieren. Aus dem Weg nach Hause sind wir in ein Strassenfestival gestolpert, dass alles hatte, was ein gutes Strassenfestival braucht: Krimskrams-Verkäufer, Street Food und Live-Musik. Und das über mehrere Kilometer – die kanadischen Strassen sind im Vergleich zu den europäischen unglaublich lang.

Auf dem Gelände der Olympischen Spiele von 1976 steht heute der Biodom, in dem man die Flora und Fauna der fünf Biosphären Nordamerikas erkunden kann. Das Highlight war ein Faultier, das seinem Namen alle Ehre machte und in einer Baumkrone einen Mittagsschlaf hielt. Da wir nur seinen Hintern zu sehen bekamen, hier stattdessen das Bild eines Rochens:

Ganz in der Nähe befindet sich der riesige botanische Garten der Stadt, der unter anderem eine japanische und eine chinesische Anlage zu bieten hat.